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Pressestimmen | reviews and articles

biographischer Artikel | biographic article
Randall Halle, "Toward a Phenomenology of Emotion in Film: Michael Brynntrup and The Face of Gay Shame" (excerpt on »ALL YOU CAN EAT«), In: Modern Language Notes, Volume 124, The Johns Hopkins University Press, April 2009

biographischer Artikel | biographic article
Randall Halle, "Toward a Phenomenology of Emotion in Film: Michael Brynntrup and The Face of Gay Shame" (excerpt on »LOVERFILM«), In: Modern Language Notes, Volume 124, The Johns Hopkins University Press, April 2009



Collagen von Ausschnitten aus Pornos, zu einem grotesken Kurzfilm montiert: Muskelmänner mit Mundbewegungen wie an Land gegangene Forellen. Das Ganze wird untermalt von einer kongenialen, absurd tönenden Musik.
(magnus special, Berlinale 94 - Michael Höfner)

'Bigger than Life in 35 mm' nennt er die Persiflage auf die schwule Jeff-Stryker-Manie, in der er selbst neben 52 anonymen Darstellern zur Sache kommt. Ein Berlinale-Kleinod 1994.
(Adam, Nr.132, 8/1994 - Hermann J. Huber)

Neben vielen unbekannten Namen waren auch Beiträge von Filmemachern zu sehen, die sich bereits einen Namen in der Kurzfilmszene gemacht haben. Einer von ihnen ist [...]. Ein anderer, der Oberhausen-Preisträger Michael Brynntrup, stößt mit seinen Filmen oft das Publikum vor den Kopf. Auch in Schwenningen war sein Beitrag »All you can eat« nicht unumstritten. Gezeigt wurden die Gesichter von Homosexuellen beim Kopulieren.
(Schwenninger Zeitung, 11/1994 - Gisela Gerst)

'Der Jochen' ist eine Gruppe von Berlinern, die Comics verlegen, Filme gucken, über diese schreiben und manche davon auch im Kino zeigen. Daß sie das Hamburger 'No Budget-Kurzfilmfestival' mit einer fanzine-artigen Publikation begleiten, hat dabei ebenso schon Tradition wie die anschließende Vorstellung ihrer Lieblingswerke in Berlin. Dieses Jahr wurden gleich sechzehn Streifen in die Hasenheide geholt. Etwa »All You Can Eat«, in dem Michael Brynntrup lädierte Großaufnahmen aus schwulen Siebziger-Jahre-Pornos zu einem absurden Ballett mechanischer Gesten und Gesichtsausdrücke montiert hat.
(zitty Berlin, 15/1994 - Jan Gympel)

Found Footage »All You Can Eat« - Die letzte prägende Richtung, die sich im Bereich des experimentellen Filmschaffens ausmachen ließ, war der Umgang mit »Found Footage«, d.h. die Bearbeitung von vorgefundenem Material. Diese Richtung ist zwar nicht mehr dominierend, aber -wie schon lange- arbeiten Filmemacher auch jetzt durchaus mit 'Found Footage'. Zum Beispiel Michael Brynntrup in »ALL YOU CAN EAT«. Gefunden hat er Männerköpfe. Szenen aus alten Pornofilmen. Gesichter von Männern beim sexuellen Akt. Dem Film vorangestellt ist die allgemein übliche Warnung, den Film Minderjährigen und "Personen, die dieses Material nicht zu sehen wünschen" nicht zu zeigen - eine Warnung, die in diesem Zusammenhang Sinn für Selbstironie beweist. Denn natürlich ist »ALL YOU CAN EAT« kein Pornofilm, der die Jugendschützer auf den Plan rufen würde. Die von Brynntrup ausgewählten Bilder enden spätestens auf Höhe der Brust, zeigen nichts, lassen aber alles erahnen - ob es sich um einen Blow Job oder Analverkehr handelt. Dabei öffnet die Beschränkung auf das Gesicht den Blick für die emotionale Dimension des sexuellen Akts. Gefühlsregungen werden sichtbar und die Vielfalt der Reaktionen. Dieser Blick in die Gesichter der Männer ist ein äußerst intimer Vorgang und offenbart teilweise mehr als die Betrachtung des Akts an sich.
»ALL YOU CAN EAT« ist eine 35mm(!)-Produktion, nicht gerade das gängige Format im kommerziell wenig verwertbaren Bereich des Experimentalfilms. Aber auch die verwendeten Szenen stammen aus 35mm-Produktionen und haben inzwischen nostalgischen Wert, denn es gibt kaum noch 'große' Pornofilm-Produktionen. In keinem anderen Genre hat sich die Produktion von Filmen für einschlägige Kinos so sehr hin zu Leihcassetten für den heimischen Videorecorder verlagert. Hier hat das Medium Video in der Tat für eine gravierende Veränderung gesorgt. Aber Brynntrup geht es weniger um die Rettung alter Filmszenen. Im Begleittext zu »ALL You CAN EAT« ist von 'Safer Sex in den 70ern' und 'Allem, was du essen kannst' die Rede. Assoziationen hierzu stellen sich ein, werden aber über die Bilder ad absurdum geführt. Safer Sex gibt es nur insofern als der Genitalbereich im Bild ausgespart bleibt, und es zu 'essen' ist auch nicht die Safer-Sex-Variante. Brynntrup nennt »ALL YOU CAN EAT« eine Vorstudie zu »EXPOSITUS«, d.h. es ist ein Experimentieren im Hinblick auf ein anderes Projekt. Dessen Ergebnis bleibt abzuwarten. Was hier bleibt, ist eine höchst schwüle Atmosphäre.
(Journal Film Nr.28, 1/1995 - Johannes C. Tritschler)

Using found footage from the early 70s porn films, Michael Brynntrup creates a humorous and titillating moving collage of mediated erotic imagery - one that keeps promising the viewer always anticipated cum shot, as well as asking the question, "How 'graphic' does an image have to be before it comes pornographic?"
(Mix '95 New York, Festival Catalogue)

Apropos. In »All You Can Eat« (6 Min., 1993) werden Super8 Homo-Pornos für den Hausgebrauch ins professionelle Kinoformat gepuscht und mit stoßfreudigem Beat unterlegt. Doch wer potente, kraftstrotzende Lenden und knallharte Tatsachen im großen Kino erwartet, wird von Brynntrup hinters Licht geführt. Auf der Leinwand sind nur die Köpfe der Pornodarsteller zu sehen, der eigentliche Film läuft im Kopf des Zuschauers ab. Die dargestellten Sexpraktiken sind durch die Wahl des Ausschnitts nur zu ahnen, so bleibt es der Phantasie und den Vorlieben des Zuschauers überlassen, ob hier mit großem oder kleinem Schwanz, gerubbelt, gehobelt oder geleckt wird. Brynntrup bietet ein heißes Buffet, das für jeden ein appetitanregendes Häppchen zu bieten hat. Ein herrlich-männlicher Film, der das Unbewußte im Zuschauer zur Leinwand macht.
(Rundbrief Film Nr.4, Feb./März 1996 - Marcel Steger)

Erst in den letzten Jahren spricht Michael Brynntrup offensiv schwule Sexualität im Zeitalter von Aids an. So hat er aus acht Stunden schwuler Pornos ungefähr fünf Minuten -mehr war nicht zu haben- Großaufnahmen stöhnender Gesichter herausgeschnitten und zusammenmontiert.
Ein Gegenprogramm zum, auch alternativen, Mainstream. Wer Langeweile haßt und doch meint, daß Geschichtenerzählen im Kino nicht alles ist: der oder die dürfte hier im siebten Himmel landen.
(Der Tagesspiegel Berlin, 01.02.1996 - Silvia Hallensleben)

5, 4, 3, 2, 1. En pleine face et dans un 35mm plus grand que nature, tout ce que vous pouvez "avaler" en 5 minutes.
(Light Cone catalogue 1996)

»All You Can Eat« by Michael Brynntrup takes the 'cum-shot' to new heights with a montage of some of the wildest, orgasmic, facial expressions ever composed to a mellow, easy listening sound track.
(Boys On Film No.6, cover text, dangerous to know 1996)

In eine Dekade größerer Liberalität blendet Michael Brynntrup mit seiner Found Footage-Collage ALL YOU CAN EAT zurück, in die unbekümmerten Jahre vor AIDS: die 70er. Doch läßt sich die tabulose Freizügigkeit der schwulen Pornographie jener Zeit in Brynntrups Film nur erahnen, betrügt der Filmemacher unsere voyeuristische Schaulust doch um den ‘cum shot’, der die Wahrhaftigkeit der vorgeführten Extase verbürgen würde. Brynntrups (De-)Montage trennt den Kopf vom Rumpf und führt eine bloße Orgie von lust- und schmerzverzerrten Gesichtern vor - als fänden die wahren Ausschweifungen nur im Kopf statt.
(Booklet zur Filmreihe Found Footage, Lichtwerk-Kino Bielefeld - November 1996)

Am 5. und 6. July ist in der Filmwerkstatt Düsseldorf der Experimental- und Extremfilmer Michael Brynntrup mit seinem bisherigen Lebenswerk vertreten. Der Berliner stürzt seine Zuschauer immer wieder in Gehirnverknotungen, wenn es um die Enträtselung seiner Kurzfilme geht. Besonderer Leckerbissen: »All You Can Eat«. Fünf Minuten lang agieren Stars aus billigen Pornofilmen zu absurder Musik auf der Leinwand - allerdings sind nur ihre Gesichter zu sehen, und so bleibt es dem Publikum überlassen, sich den Rest auszumalen.
(Wochenblatt? Düsseldorf, July 1997)

A clever reminder that actors in porn films have faces too.
(Impakt Utrecht, Festival Catalogue 1998)

Anders als viele seiner Experimentalfilm-Kollegen zeigt Brynntrup aber oft Sinn für bizarren Humor. So ist etwa »All You Can Eat« ein absurd komischer Reigen der Mimik von Pornodarstellern beim Sex.
(zitty Berlin, 22.10.1998 - Jan Gympel)

»All You Can Eat« ist ein sehr rhythmischer, auf 35 Millimeter gefilmter Zusammenschnitt von 70er-Jahre-Schwulenpornos, der nichts anderes als die Gesichter der erregten Männer zeigt. Brynntrup legt den Köder Sex aus, kokettiert gar über mehrfach eingeflochtene Warnungen damit, daß er allzu explizites Material verarbeite, verweigert aber den Anblick der Körper: Auch hier spielt er mit der Dialektik von Zeigen und Verbergen, und er tut es mit viel Raffinesse.
(die tageszeitung, 31.10.1998 - Cristina Nord)

Die witzige Pornosatire »All You Can Eat« (1993) reduziert alte 8-mm-Loops von Pornos auf die Gesichter.
(bussi Wien, November 1998 - Alkis Vlassakakis)

»All You Can Eat« (1993) subtly weaves together expressive faces from hot 70s gay porn loops, parodying certain subgenres of 'experimental' film, while the classic »Loverfilm« (1996) playfully lists the names and dates of the narrator's lovers from the late 70s into the 90s, glancing at the implications of loss and death.
(Pleasure Dome, program notes, Toronto, Fall 1999 - Tom Taylor)

Just wondering, but have you ever noticed how much truly bad hair there is in hard-core gay German porn? I'm talking great masses of split-ends, greasy build-up, the lot. - It's not a question that gets asked a lot. In fact, if it wasn't for some of Michael Brynntrup's films, I wouldn't have given it a second thought myself. - What's even hairier about this program is the way porn hair is a starting point for some of the most pensive experimental film around now. [...] »Loverfilm« (1996), a visual diary of past lovers and »All You Can Eat« (1993), his best-known piece to date, where '70s gay porn is used as parody.
[...] By the way, anyone coming to Cinecycle to see more porn than its bad hair, will be disappointed. Brynntrup may start with what's on top of the head, but what he's really interested in is what goes on inside.
(The Toronto Star, 05.11.1999 - Peter Goddard)

»All You Can Eat« (1993) compiles the faces of young men in orgasm, the cutting and music accelerating as their expressions intensify, yet the concept is old hat, and Warhol's focus on one man in »Blow Job« was more telling.
(Reader Chicago, 05.11.1999 - Ted Shen)

»All You Can Eat« (1993) borrows images of sexual rapture from 1970s gay-porn films to construct an amusing and yet strangely poignant composite portrait of unbound sexual pleasure. That this elation is pre-AIDS is not insignificant; one of Brynntrup's recurring themes is the sense of loss that accompanies the years between the initial gay-rights activities and the devastation wrought by AIDS.
(LA WEEKLY, Los Angeles, 19.11.1999 - Holly Willis)

Un collage de fragmentos sacados de ocho horas de películas porno, montados en un cortometraje grotesco: "Cachas" que mueven sus bocas como truchas fuera del agua. Todo acompañado por los sonidos de una música absurda. Las imágenes que el director ha elegido para su collage no muestran nada escandaloso, ya que sólo se ve el rostro. Pero la imaginación nos hace adivinar el resto.
(Festival De Cine, catalogue, Alcalá de Henares, November 1999)
A 'collage' of fragments taken from 8 hours of porn movies and edited in a short movie in a grotesque way: 'Asses' that move their mouths like trouts outside the water. Everything followed by the sounds of an absurd music. The images that the director choosed for his 'collage' don't show anything scandalous since one can see just the faces. But imagination leads us to go further.
(english translation: Fabio Araujo)

This veiling raises the questions: What does one see, after all, at the end? What does the penis reveal? And by extension what does pornography divulge? »All you can eat« (1993), Brynntrup's mock pornographic film, showing a succession of porno clips, suggests that the answer to these questions is: very little. Also playing on orality, this film edits out any hard core scenes and only depicts to a boringly repetitive beat faces of guys in sexual ectasy: there is little meat here to eat. Pornography, Brynntrup seems to suggest, does not offer "the real thing" to which it pretends.
(Alice Kuzniar, "The Queer German Cinema", Stanford University Press, July 2000)

In »All You Can Eat« wendet sich der Blick von den Verbrauchern der Freizeitunterhaltung zu Ihren Protagonisten. Die schwitzenden, anonymen Körper der Pornodarsteller werden durch die Reduktion des Filmbildes auf ihr Gesicht wieder re-individualisiert; deutlich sieht man die Mühe der schweren Arbeit, die mit der Lust, die sie darstellen soll, nicht das Geringste zu tun hat. Der darunter gelegte dümmlich-suggestive Schlagzeugkurs vom Band, der wiederum gemacht wurde, um die Mühen der Instrumentenbeherrschung möglichst angenehm und billig zu gestalten (wegrationalisierter Lehrer), wird zum Hohn des stupiden Pumpens. "One, two, three, four. It's really very simple. Now we get back again to some more complicated rhythm."
(Katalog Werkleitz Biennale 'realwork', July 2000 - Marcel Schwierin)

In »All You Can Eat« our attention is drawn away from the user of leisure time entertainment to its protagonists. The sweating, anonymous bodies of the porno actors are re-individualised through the close-up film picture of their faces. One can clearly see the effort of hard work which has absolutely nothing in common with the lust which is supposed to be represented. The underlying stupidly suggestive percussion rhythm of the soundtrack, which on the other hand is designed to show the strenuous mastering of the instrument as being as pleasant and cheap as possible (no more teacher needed), becomes the scorn of the stupid boom boom. "One, two, three, four. It's really very simple. Now we get back again to some more complicated rhythm."
(catalogue Werkleitz Biennale 'realwork', July 2000 - Marcel Schwierin)

Sexo seguro en los setenta. Todo cuanto pueda comer en 5 minutos. Utilizando películas pornográficas de principio de los setenta, Michael Brynntrup crea un divertido y excitante collage animado de imágenes eróticas interpuestas que mantiene interesado al espectador, que trata siempre de anticipar las escenas y que se plantea la pregunta, "¿Cuán gráfica tiene que ser una imagen antes de que pueda considerarse pornográfica?".
(Kinetoscopio, Vol.14, No.69, Medellín, August 2004 - Pedro Adrián Zuluaga)

The Affective Turn and the Face - While Brynntrup used his own face as the central motif in Herzsofort. setzung, in the work that followed he focused on the face of the other. Beginning with ALL YOU CAN EAT (1993) and continuing with LOVERFILM—An Uncontrolled Dispersion of Information (1996) and FACE IT! (face-to-face) (2007), he drew on various media from super 8 to contemporary digital imaging to create what could be taken as a trilogy in experimental film. He distilled faces, decontextualized them, and established what could almost be described as controlled experimental spaces in which we can experience general and specific aspects of our perceptive faculties.
(Randall Halle, "Toward a Phenomenology of Emotion in Film: Michael Brynntrup and The Face of Gay Shame", In: Modern Language Notes, Volume 124, The Johns Hopkins University Press, April 2009)

biografischer Artikel | biographic article (excerpt on »ALL YOU CAN EAT«)

Dilanjutkan dengan film All You Can Eat (1993, 5.30 menit). Sepanjang waktu film itu hanya menampilkan wajah-wajah pemuda dengan mulut megap-megap. Tak digamblangkan penyebab mulut megap-megap itu. Namun, penonton digiring untuk mendapatkan imajinasi megap- megapnya mereka karena hendak mencapai klimaks atau orgasme. Dengan mulut yang menganga karena kepuasan itu, Michael memberi konteks satir, ”All You Can Eat” atau Semua Bisa Kamu Makan.
('Berfilsafat lewat Film', Kompas Indonesia, 08. April 2018 - Nawa Tunggal)

{Deutsche Übersetzung: Der nächste Film im Programm war 'All You Can Eat' (1993, 5.30 Minuten). Die ganze Zeit zeigt der Film nur die Gesichter von jungen Männern mit keuchenden Mündern. Es gibt keinen plausiblen Grund für dieses Keuchen. Aber das Publikum wurde gedrängt, die eigene Fantasie anzustrengen, um den Höhepunkt oder Orgasmus zu erreichen. – Mit einem zufrieden geöffneten Mund gibt Michael den satirischen Kontext: "Alles was du essen kannst" oder "All You Can Eat".
("Philosophie durch Film", Kompas Indonesia, 08. April 2018 - Nawa Tunggal - corrected.translate.google)}

Wiederholt hat der Regisseur und Videokünstler Michael Brynntrup auch seine eigene Homosexualität zum Thema gemacht, durchaus mit theoretischen und philosophischen Bezügen. »Homo Erectus« ist ein intimer und spielerischer Trip in vier Kurzfilmen durch die Berliner Dragqueen-Szene der Achtzigerjahre. Brynntrup greift auf sein Tagebuch zurück, und schreckt dabei vor augenzwinkerndem Pathos nicht zurück.
(ZEIT-ONLINE, 26.03.2020 - Anke Leweke)

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TV - Interview | TV - interview
Tim Lienhard, Interview Auszug zum »LOVERFILM« am 07.02.1997,
WDR 3 'KULTURSCENE', TV-Sendung vom 16.02.1997